Wir von dobat-cycling haben uns auf die Themen Bikefitting, Aerodynamikoptimierungen, Satteldruckmessungen und Materialauswahl für Triathleten, Zeitfahrer, Rennradfahrer und Bahnradfahrer spezialisiert. Wir betreuen Radsportler aus allen Leistungsbereichen; vom Einsteiger, über Lizenzfahrer und Profitriathleten bis hin zum Bahnradweltmeister.

Wir kümmern uns um eine individuelle Radeinstellung, damit die Sportler ihre Leistungspotentiale auf dem Rad voll ausschöpfen können. Das Thema Schmerzfreiheit steht an erster Stelle. Danach geht es um Biomechanik, Aerodynamik und die Materialauswahl. Mehr zu unseren Dienstleistungen findet ihr in der Rubrik "Bikefitting/Dienstleistungen"


Aktuelles


Berlin, Joachim Eilers holt Weltcupsieg im 1000-Meter-Zeitfahren

03.12.2018

 

Gold für Joe mit einer Zeit von 1:00,645 Minuten vor dem Franzosen Quentin Lafargue (1:00,660). Bronze ging an den Niederländer Theo Bos (1:00,868).

Sein letzter Weltcupsieg war 2015 in Neuseeland. „Daher ist es besonders schön, hier vor heimischem Publikum gewinnen zu können“, sagte der zweifache Weltmeister im Anschluss an seinen zehnten Weltcupsieg. Joe, wir gratulieren Dir zu dieser fetten Leistung.

Das Video dazu findet ihr hier  https://www.facebook.com/bunddeutscherradfahrer/videos/319121852019392/

 

  

Ironman WM Hawaii, Glückwunsch an Gyde, Silas und Torben

03.12.2018

Silas stand super im Training und der Formaufbau verlief gut. Er hat mit einer tollen 9:09:13 den 14. Platz in seiner Altersklasse (Platz 168 Overall) erreicht. Fette Leistung Silas, Glückwunsch. Wir sind auf die Zukunft gespannt.

Gyde hat sich als eine von nur 38 deutschen Frauen für Hawaii qualifiziert. Auch ohne lange Schwimmeinheiten und sehr wenig Lauftraining im Vorfeld hat Gyde auf Hawaii wieder souverän abgeliefert. Glückwunsch für die tolle Leistung.

Torben ist mit seiner 9:52:44 sicherlich unter seinen Möglichkeiten geblieben, aber der letzte Ironman lag auch erst 10 Wochen zurück. Und sub 10 auf Hawaii ist definitiv etwas für Vita. „Letztendlich bin ich zufrieden“ sagt er zu seinem Ergebnis (Platz  640 Overall). Glückwunsch auch an dich Toben. Wir sind auf deine 2019er Saison gespannt.



Klasse Ergebnisse beim Ostseeman 113 Damp + Schwesing ZF

24.06.2018


Hier ein paar Impressionen vom Ostseeman 113 in Damp. Die Zeiten auf der Radstrecke waren durch Wind und Regen in diesem Jahr etwas langsamer als 2017. Mit der Laufstrecke kamen die meisten besser klar als im letzten Jahr. Dieses Mal wurde fast durchgehend auf einem Sandkurs gelaufen. Überholen ging so deutlich besser als auf dem zweispurigen Kurs. Die Ergebnisse sind noch nicht veröffentlicht.

-Das Radbild ist ein Schnappschuß vom Zeitfahren in Schwesing.



Das schnellste Material für Triathleten und Zeitfahrer

10.05.2018

 


english version below

Bei unseren MAD Days (Monster AeroDynamic Days) im April diesen Jahres haben wir Anzüge, Helme, Laufräder und Körperpositionen getestet.

Es sei vorweggenommen, dass die Aerodynamik eine komplexe Sache ist. Den einen perfekten Zeitfahranzug, oder den einen idealen Helm für alle Athleten gibt es nicht. Es lassen sich aber durchaus Tendenzen aufzeigen.

Für die Aerodynamikmessungen sind wir nicht wie in den Vorjahren auf die Radrennbahn gefahren, sondern wir haben mit einigen der stärksten norddeutschen Zeitfahrer und Triathleten den Aerotest eingesetzt. Details zum Aerotest findet ihr auf der Aerotune Homepage.

Diverse Hersteller wie beispielsweise Biehler ,Bioracer, DT Swiss, Kiwami, Ryzon, Schwalbe, PA Suits, Poc und Uvex haben uns ihr Material für den Test zur Verfügung gestellt. Insgesamt hatten wir 26 Zeitfahranzüge, 19 Laufräder und 17 Helme als Testequipment zur Verfügung.

Hier findet ihr nun einen Teil der Testergebnisse, sowie ein paar zusätzliche Informationen.

Triathlon-/Zeitfahranzüge

Die Anzüge haben wir mit insgesamt sechs Personen getestet. Die Zeitfahranzüge (Langarm) schneiden etwas besser ab, als die kurzärmlichen Triathlonanzüge. Zwischen dem besten Zeitfahranzug und dem schlechtesten Triathlonanzug (einziger Anzug im Test ohne Arme) liegen 25 W bei 45 km/h. Ähnliche Ergebnisse hatten wir auch in den letzten Jahren bei den Tests auf der Radrennbahn.

Die Ergebnisse lassen sich bei den Anzügen recht gut auf andere Fahrer übertragen. So war beispielsweise bei vier Fahrern der Castelli 3.0 der schnellste Anzug. Auch die Tendenzen der anderen Anzüge sind bei den Fahrern recht gleich gewesen.

Die Anzüge unterscheiden sich aber insgesamt recht deutlich. Einige Anzüge sind in Größe M eher weit, andere haben selbst in L deutliche Kompressionsambitionen. Eine gute Passform ist leider nicht bei allen Anzügen gegeben. Wir haben in unserer Auswertung aber ganz bewusst nur die aerodynamischen Eigenschaften der Anzüge bewertet. Wer Anzüge testen möchte, der sollte sich nach einem Triathlonshop oder einem Bikefitter mit einer Auswahl an Anzügen umschauen, um Testanzüge vor Ort und im direkten Vergleich auszuprobieren.

Bei den Anzügen kommt es auf den richtigen Sitz an. Wirft der Anzug Falten, oder werden die Nähte nicht an die vorgesehenen Positionen gezogen, verschlechtert sich die Aerodynamik.

Wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass sich mehrere Innovationen bei den aerodynamisch guten Anzügen… durchgesetzt haben. Innen verlegte Nähte, verdeckte Reißverschlüsse, Bein-, Arm- und Halsabschlüsse ohne gesonderte Bündchen, und besonders die speziellen Stoffe auf den Schulter- Arm- und Rückenflächen sorgen für bessere Aerodynamikwerte. Vereinfacht ausgedrückt: Durch die speziellen Stoffe auf den genannten Flächen, bilden sich Mikrowirbel, die dafür sorgen, dass die Luft dichter am Anzug entlangströmt, als an Anzügen mit glatten Oberflächen. Durch diesen Effekt verringert sich der Widerstand, wie beispielsweise beim Golfball oder bei den ZIPP Oberflächenprofilen.

Helme

Aerodynamiktests bei Helmen sind etwas weniger aussagekräftig als bei Zeitfahranzügen. Bei den Helmen spielen die Sitzposition und vor allem die Kopfhaltung eine entscheidende Rolle. Es sollte also ein Helm gewählt werden, der zur Sitzposition des Fahrers passt.

Die Tests haben gezeigt, dass Rennradhelme (auch aerodynamisch optimierte Rennradhelme) nicht mit den Zeitfahrhelmen mithalten können. Das liegt an den vermehrten Lufteinlässen und den Formen. Trägt man bei einer guten Zeitfahrposition (Kopf tief) einen Rennradhelm, stellt man der Luft eine recht große und flache Stirnfläche entgegen. Zeitfahrhelme hingegen sind speziell für diese Positionen entwickelt und haben hier deutliche Vorteile. Ein weiterer Punkt, der sich bei den meisten neueren Zeitfahrhelmen zeigt, ist die verbreiterte Frontfläche. Hierdurch wird die Luft besser auf die Schultern übergeleitet... Wenn der ausgewählte Helm dann noch gut mit dem Rücken abschließt, hat man bei der Helmauswahl alles richtig gemacht. Dimples zur Optimierung der Luftströmung haben auch bei den Helmen Einzug genommen (Uvex Race 8).

Zwischen dem besten Zeitfahrhelm und dem schlechtesten Rennradhelm haben wir 27 W bei 45 km/h gemessen. Selbst wenn man sich nur bei den reinen Zeitfahrhelmen umschaut, findet man Unterschiede von über 10 W.

Die Themen Komfort, Belüftung, Sichtfeld und beschlagene Visiere könnten ganz locker noch zwei komplette DIN A4 Seiten füllen. Bei unseren Testfahrten hatten wir von „ich war echt im Blindflug unterwegs“ bis hin zu „was für ein geiles Sichtfeld“ alles dabei. Auch hier zeigt sich die gleiche Problematik wie bei den Anzügen; einige Bikefitter haben Testhelme da, um Sichtfeld, Größe und Komfort direkt vor Ort zu testen.

Laufräder

Wir haben mit insgesamt vier Fahrern Laufräder getestet (1x Rennrad, 3x Zeitfahrrad). Wie wir auch schon bei früheren Tests festgestellt haben, sind Hochprofillaufräder meist besser als flachere Laufradprofile. Aber es zeigte sich auch bei diesen Tests wieder, dass die Laufräder in verschiedenen Rahmen unterschiedlich gut funktionieren. Deshalb gibt es mittlerweile auch mehrere gemeinsame Entwicklungsprojekte von Rahmenherstellern und Laufradherstellern. Bei den Laufrädern möchten wir daher keine Messergebnisse veröffentlichen.

Auch, wenn wir hier keine konkreten Ergebnisse posten wollen, möchten wir euch doch ein paar Informationen dazu geben. Wir hatten beispielsweise diverse ZIPP Felgen (404, 404 klone, 808, 808 Klone, Scheibe, 1080) sowie weitere Topfelgen wie DT Swiss Dicut ARC 1100 usw. im Test. Wenn die montierten Mäntel bei Vorderrädern breiter sind als die Felge, wirkt sich das aerodynamisch meist negativ aus. Auf einem DT Swiss Dicut ARC 1100 Vorderrad (etwas schmaler als eine ZIPP 808 Firecrest) sind beispielsweise 23mm breite Reifen nach unseren Messungen aus aerodynamischer Sicht besser als Reifen mit 25mm Breite. Entscheidend ist hier nicht die Breitenangabe der Hersteller der Mäntel, sondern die tatsächliche Breite im montierten und aufgepumpten Zustand.

Beim Hinterrad kommt es eher auf den Übergang zum Rahmen an. Hier ist die Luftströmung ohnehin schon deutlich turbulenter als am Vorderrad. Die Einspeichung, die Speichenform, die Speichennippel und die Länge der Ventile haben zudem Einfluss auf die Aerodynamik.

Die Schläuche und Mäntel wirken sich auf den Rollwiderstand aus und haben somit auch einen direkten Einfluss auf die Geschwindigkeit. Für unsere Tests hat Schwalbe uns Schläuche und Mäntel zur Verfügung gestellt. Die gut 600 Testkilometer verliefen absolut problemlos. Es lässt sich festhalten, dass sich die Schwalbe Pro One (Tubeless geeignet) durch den geringeren Innendurchmesser der Mäntel etwas schwieriger montieren lassen, als die Schwalbe One (Faltreifen für Einsatz mit Schläuchen). Dafür haben die Schwalbe Pro One im Tubelesseinsatz aber einen geringeren Rollwiderstand, da die Widerstände durch den Schlauch eingespart werden.

Sonstige Messungen

Wir haben zudem mit drei Fahrern verschiedene Positionen wie „Basislenker/Auflieger, Kopfhaltungen, Hand- Unterarmpositionen, Rückenhaltungen (rund und gestreckt) und Flaschenpositionen auf dem Auflieger, im Rahmendreieck und hinter dem Sattel“ getestet. Auch hier zeigte sich genau wie bei den Laufrädern, dass individuelle Tests erforderlich sind, um zu sehen, was bei dem jeweiligen Athleten am besten funktioniert. Ein paar Tendenzen möchten wir aber auch für diese Tests aufzeigen.

Durch eine gute Sitzposition, in der man die Kraft biomechanisch optimal ins Pedal bringt (Beinwinkel, Knielot und Überhöhung an den jeweiligen Sportler angepasst), in Kombination mit einer aerodynamisch optimierten Körperhaltun, lassen sich deutlich größere Einsparungen erzielen, als durch Anzüge, Helme oder Laufräder.

Die Körperhaltung und dabei speziell die Kopf- und Schulterhaltung hat den größten Effekt auf die Aerodynamik. Auch ansteigende Unterarme/Hände (praying arms) wirken sich bei den meisten Fahrern aerodynamisch und auch von der Entspannung der Arm- und Nackenmuskulatur positiv aus.

Bei den Flaschenpositionen lässt sich erkennen, dass die Flaschen weniger negative Einflüsse haben, wenn sie weiter hinten montiert sind, also tendenziell eher im Rahmendreieck als auf dem Auflieger, oder besser noch hinter dem Sattel. Aerodynamisch geformte Flaschen haben zudem Vorteile gegenüber den runden Trinkflaschen.

Fazit

Aerodynamik ist kein einzelner Schritt, sondern ein Prozess. Nicht umsonst investieren Profiathleten etliche Stunden für Aerodynamikmessungen, um ihre Aerodynamik zu optimieren.

Die größten Erfolge erzielen die Sportler durch eine biomechanisch optimierte Sitzposition in Kombination mit einer aerodynamischen Körperhaltung. Bei einem professionellen Bikefitting werden diese beiden Punkte bereits abgearbeitet. Aber auch beim Material lassen sich diverse Einsparungen in Bezug auf die Aerodynamik finden.

Bei Anzügen lassen sich die Ergebnisse von einem Fahrer auf den anderen recht gut übertragen. Hier hat man mit einer großen Wahrscheinlichkeit die Möglichkeit, einen geeigneten Anzug für sich anhand von Messwerten anderer Fahrer zu finden.

Bei Helmen siehtt es etwas schwieriger aus. Rein nach Vergleichswerten lässt sich nicht der ideale Helm finden. Bikefitter, die sich mit dem Aerodynamikthema auseinandergesetzt haben, können hier aber helfen. Anhand der Sitzposition und mit Hilfe von Testhelmen kann man erkennen, welcher Helm für den jeweiligen Fahrer gut passt. Das lässt sich dann mit den Aerodynamikmessungen recht gut bestätigen.

Bei den Laufrädern lässt sich wenig pauschalisieren. Wer hier Messwerte zur Auswahl heranziehen möchte, sollte darauf achten, dass die Laufräder auch im richtigen Rahmen und mit der richtigen Reifenbreite getestet wurden.

Wer selbst noch etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem empfehlen wir Aerodynamiktests auf der Radrennbahn, oder den Aerotest für die Straße.



The fastest material for triathletes and time trial riders

At our MAD Days (Monster AeroDynamic Days) in April this year we tested suits, helmets, wheels and body positions.

It is anticipated that aerodynamics is a complex matter. The one perfect time trial suit, or the ideal helmet for all athletes does not exist. However, tendencies can certainly be identified.

For the aerodynamic measurements we did not go to the cycling track like in the previous years. We used the aero test with some of the strongest time trial riders and triathletes in Northern Germany. Details about the Aerotest can be found on the Aerotune homepage.

Various manufacturers such as Biehler, Bioracer, DT Swiss, Kiwami, Ryzon, Schwalbe, PA Suits, Poc and Uvex have provided us with their material for the test. Altogether we had 26 time trial suits, 19 wheels and 17 helmets available as test equipment.

Here you can find some of the test results and some additional information.

Triathlon/Time Trial Suits

We tested the suits with a total of six people. The time trial suits (long sleeves) are slightly better than the short-sleeved triathlon suits. Between the best time trial suit and the worst triathlon suit (the only suit without arms in the test) are 25 W at 45 km/h. We have had similar results on the cycling track in recent years.

The results of the suits can be transferred quite well to other athletes. For example, the Castelli 3.0 was the fastest suit for four riders. Also the tendencies of the other suits were quite the same for the athletes.

However, the suits differ quite clearly overall. Some suits are rather wide in size M, others have clear compression ambitions even in L. Unfortunately, a good fit is not available for all suits. In our evaluation, however, we deliberately evaluated only the aerodynamic properties of the suits. If you want to test suits, you should look around for a triathlon shop or a bikefitter with a selection of suits to try out test suits on site and in direct comparison.

With suits, it's all about the right fit. If the suit folds or if the seams are not pulled to the intended positions, the aerodynamics deteriorate.

In recent years we have noticed that several innovations in the aerodynamically good suits... have become established. Inside seams, concealed zips, leg, arm and neck cuffs without separate cuffs, and especially the special materials on the shoulder, arm and back surfaces ensure better aerodynamics. Put simply, the special materials on these surfaces form micro vortices that ensure that the air flows more closely along the suit than on suits with smooth surfaces. This effect reduces the resistance, for example on golf balls or ZIPP surface profiles.

Helmets

Aerodynamic tests on helmets are somewhat less meaningful than on time trial suits. With helmets, the sitting position and above all the head position play a decisive role. A helmet should therefore be chosen that fits the riders sitting position.

The tests have shown that racing bike helmets (including aerodynamically optimized racing bike helmets) cannot keep up with time trial helmets. This is due to the increased air intakes and the shapes. If you wear a racing bike helmet in a good time trial position (head low), you oppose the air with a quite large and flat front surface. Time trial helmets, on the other hand, have been specially developed for these positions and have clear advantages here. Another point that is evident in most newer time trial helmets is the widened front surface. This improves the transfer of air to the shoulders... If the selected helmet finishes well with the back, you have done everything right when choosing the helmet. Dimples for optimizing the air flow have also found their way into the helmets (Uvex Race 8).

Between the best time trial helmet and the worst racing bike helmet we measured 27 W at 45 km/h. Even if you only look at the pure time trial helmets, you will find differences of over 10 W.

The topics comfort, ventilation, field of vision and fogged visors could easily still fill two complete A4 pages. During our test drives we had everything from "I was really flying blind" to "what a perfect field of vision". Here, too, the same problems are encountered as with the suits; some bike fitters have test helmets to test the field of vision, size and comfort directly on site.

Wheels

We tested wheels with a total of four riders (1x racing bike, 3x time trial bike). As we have already found in previous tests, high-profile wheels are usually better than flatter wheel profiles. However, these tests again showed that the wheels function differently in different frames. That is why there are now several joint development projects between frame manufacturers and wheel manufacturers. We therefore do not want to publish any measurement results for the wheels.

Even if we don't want to post any concrete results here, we would like to give you some information. For example we had various ZIPP rims (404, 404 clone, 808, 808 clone, disk, 1080) as well as other high end rims like DT Swiss Dicut ARC 1100 etc. in the test. If the mounted mantles on front wheels are wider than the rim, this usually has a negative aerodynamic effect. On a DT Swiss Dicut ARC 1100 front wheel (slightly smaller than a ZIPP 808 Firecrest), for example, 23mm wide tyres are aerodynamically better than 25mm wide tyres according to our measurements. The decisive factor here is not the width indicated by the manufacturers of the mantels, but the actual width in the assembled and inflated condition.

With the rear wheel, the transition to the frame is more important. Here the air flow is already much more turbulent than on the front wheel. The injection, the spoke shape, the spoke nipples and the length of the valves also influence the aerodynamics.

The tubes and mantels have an effect on rolling resistance and thus also a direct influence on speed. Schwalbe provided us with tubes and mantels for our tests. The 600 test kilometres went absolutely without problems. It can be said that the Schwalbe Pro One (tubeless suitable) is slightly more difficult to install than the Schwalbe One (folding tire for use with tubes) due to the smaller inner diameter of the mantels. However, the Schwalbe Pro One has a lower rolling resistance in tubeless use, as the resistances are saved by the tube.

Other measurements

We also tested with three riders different positions such as "basebar/time trial position, head positions, hand and forearm positions, back positions (round and stretched) and bottle positions on the handlebars, in the frame triangle and behind the saddle". Here too, as with the wheels, individual tests were required to see what worked best for each athlete. However, we would also like to point out a few trends for these tests.

By a good sitting position, in which one brings the strength biomechanically optimally into the pedal (leg angle, knee brace and superelevation adapted to the respective athlete), in combination with an aerodynamically optimized body posture, clearly bigger savings can be obtained, than by suits, helmets or rims.

The body posture and especially the head and shoulder posture has the greatest effect on aerodynamics. Rising forearms/hands (praying arms) also have a positive effect on most riders aerodynamically and also on the relaxation of arm and neck muscles.

With the bottle positions it can be seen, that the bottles have less negative influences if they are mounted further back, i.e. rather in the frame triangle than on the handlebar, or better still behind the saddle. Aerodynamically shaped bottles also have advantages over round drinking bottles.

In conclusion

Aerodynamic is not a single step, but a process. It is no coincidence that professional athletes invest several hours in aerodynamics measurements to optimize their aerodynamics.

The athletes achieve their greatest successes through a biomechanically optimized sitting position in combination with an aerodynamic posture. With a professional bike fitting, these two points are already processed. However, various aerodynamic savings can also be found in the material.

With suits the results can be transferred from one driver to the other quite well. It is very likely that you will be able to find a suitable suit for you on the basis of measured values from other drivers.

It looks a bit more difficult with helmets. The ideal helmet cannot be found purely on the basis of comparative values. Bikefitters who have dealt with the aerodynamic topic can help here, however. On the basis of the sitting position and with the help of test helmets one can recognize which helmet fits well for the respective driver. This can be confirmed quite well with the aerodynamic measurements.

There is little generalisation of the wheels. If you want to use measured values for selection, you should make sure that the wheels have been tested in the correct frame and with the correct tyre width.

We recommend aerodynamic tests on the cycling track or the aero test for the road for those who want to get a little deeper into the matter themselves.



MAD-Day      -300 Aerodynamikmessungen an einem Tag

23.01.2018


english version below

Am 14.04.2018 findet unser erster MAD-Day (Monster AeroDynamic Day) statt.

Wir wollen mit der Unterstützung von Aerotune und dem Triathlon Magazin mit den stärksten norddeutschen Triathleten und Zeitfahrern vier der wichtigsten Einflüsse auf die Aerodynamik professionell untersuchen. Die zwölf Fahrer werden Triathlon-/Zeitfahranzüge, Zeitfahrhelme, Laufräder und Sitzpositionen testen.

Unter anderem werden wir Material von DT Swiss, POC, Bioracer, Biehler, Assos, PA Suits, ZIPP, HED, Lexxi, Lightweight, Mavic, Uvex, Bell, Giro, MET, Ryzon, Owayo und Castelli testen.

Die Datenauswertung wird Sebastian Schluricke (Geschäftsführer von Aerotune) direkt vor Ort durchführen.

Die Testergebnisse werden wir anschließend veröffentlichen.

Details zum Test

Für jeden der vier Bereiche (Anzüge, Helme, Laufräder, Sitzpositionen) werden wir jeweils drei Fahrer einsetzen. Der jeweilige Fahrer wird zur Verbesserung der Messsicherheit jeden Test dreimal durchführen. Somit haben wir nicht nur von jedem Fahrer drei Messergebnisse zum jeweiligen Test, sondern wir können zudem erkennen, wie groß die Unterschiede der einzelnen Equipments von Fahrer zu Fahrer variieren.

Um möglichst belastbare Ergebnisse zu erhalten, werden wir den Aerotest von Aerotune einsetzen. Über die ermittelten CdA Werte, können wir die Testfahrten exakt miteinander vergleichen. Die Fahrer werden die Tests bei etwa 80 bis 90% ihrer FTP (maximale Leistung über 1h) absolvieren. Wir werden Fahrer mit FTPs oberhalb von 300W für unsere Tests einsetzen, da die Testergebnisse durch gleichbleibend hohe Leistungswerte verbessert werden. Grob geschätzt werden wir mit zwölf Fahrern insgesamt etwa 300 Aerodynamikmessungen durchführen. Ein Testtag in dieser Größenordnung dürfte bisher wohl einzigartig sein. Der Testtag wird medial durch das Triathlonmagazin (www.tri-mag.de) begleitet und entsprechend verbreitet. Im Zusammenhang mit dem MAD-Day werden wir zusätzlich eine Verlosung stattfinden lassen. Die Fahrer wurden bereits ausgewählt und es liegt uns auch schon ein Großteil des Equipments zum Testen vor.

Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Testtag und sind auf die Testergebnisse gespannt.



On 14.04.2018 our first MAD-Day (Monster AeroDynamic Day) takes place.

With the support of Aerotune and the triathlon magazine with the strongest Northern German triathletes and time trial riders, we want to professionally investigate four of the most important influences on aerodynamics. The twelve riders will test triathlon/time trial suits, time trial helmets, wheels and seat positions.

Among others we will test material from DT Swiss, POC, Bioracer, Biehler, Assos, PA Suits, ZIPP, HED, Lexxi, Lightweight, Mavic, Uvex, Bell, Giro, MET, Ryzon, Owayo and Castelli.

Sebastian Schluricke (Managing Director of Aerotune) will carry out the data evaluation directly on site.

The test results will then be published.
 

Details of the test

We will use three drivers for each of the four areas (suits, helmets, wheels, and seating positions). The respective driver will perform each test three times to improve the measurement reliability. This means that we not only have three measurement results for each driver for each test, but we can also see how much the differences in the individual pieces of equipment vary from driver to driver.

We will use the Aerotest from Aerotune to obtain the most reliable results possible. Using the calculated CdA values, we can compare the test drives exactly with each other. Drivers will complete the tests at about 80 to 90% of their FTP (maximum performance over 1 hour). We will use drivers with FTPs above 300W for our tests because the test results will be improved by consistently high performance. It is roughly estimated that we will carry out a total of about 300 aerodynamic measurements with twelve drivers. A test day of this magnitude is probably unique so far. The test day is accompanied by the triathlon magazine (www.tri-mag.de) and spread accordingly. In connection with the MAD-Day we will also be holding a raffle. The drivers have already been selected and a large part of the equipment is already available for testing.

We are looking forward to an unforgettable test day and are looking forward to the test results.



Rückblick zur Deutschen Meisterschaft in Chemnitz

21.06.2017



Erstmal: es war eine hammergeile Veranstaltung.

Neben der Unterstützung von ein paar norddeutschen Radsportlern hatte ich das Glück den Joachim Eilers   kennenzulernen. Joe ist einer der stärksten Bahnradfahrer der Welt (Weltmeister im 1.000m Sprint) und hat sich im Rahmenprogramm der DM einen absolut genialen Wettkampf mit Nico Ihle, einem der schnellsten Eisschnellläufer der Welt geliefert (siehe Bild vom Fotofinish); hier lagen ein paar Tausend Watt in der Luft…

Hanna Winckler hat bei ihrem ersten Radrennen (Deutsche Meisterschaft) einen unglaublichen 12. Platz beim Elite-Rennen der Frauen erreicht. Im Amateurbereich hat sie mit nur 3 Sekunden Abstand sogar den zweiten Platz hinter Katharina Venjakob belegt. Hanna sitzt wirklich klasse auf dem Rad und kann dazu noch starke Leistungswerte aufs Pedal bringen. Die Vorbereitungen mit Ihrem Trainer Niels A. Schuldt sowie dem Team von Aerotune und unsere letzten Optimierungen der Sitzposition haben sich definitiv ausgezahlt. Selbst bin ich den Materialwagen von ihr gefahren, und konnte so das ganze Rennen direkt hinter ihr live verfolgen. Mein Wagen wurde dafür mit DM-Strassenradsportaufkleber, Teamfunk, Antenne, Startnummer, Lizenz, zwei Kameras und Labtop ausgestattet. Da kam so richtig Tour-feeling auf und es hat riesig Spaß gemacht… Hanna, das war eine hammergeile Leistung. Svea Wenzel war auch in diesem Jahr gut für die DM vorbereitet. Im letzten Jahr mussten wir ihre Sitzposition wegen den UCI-Regularien noch deutlich verändern. In diesem Jahr haben wir lediglich noch ein paar aerodynamische Anpassungen am Rad und der Körperhaltung vorgenommen. Bei diesem starken Elite Frauenwettkampf konnte Svea sich einen stolzen 38. Platz sichern. Fetten Glückwunsch. Direkt im Anschluss ist sie mal eben zur Tour Transalp weitergefahren.

Bei Gregor Hoops (BIKE Market Team) ist es in diesem Jahr schwierig noch Superlative zu benutzen. Neben diversen Siegen und Platzierungen im Lizenzbereich, hat er sich dafür entschlossen das DM EZF Rennen bei der Herren Elite zu absolvieren. Herausgekommen ist ein starker 21. Platz bei den Profis bzw. 11. Platz bei den Amateuren. Im Straßenrennen der Elite hat er einen sehr starken 34. Platz (von über 200 Startern) hingelegt.

Tjorden Delfs vom Team Ur-Krostitzer Biehler ist im letzten Moment ins Elitefeld beim EZF gewechselt und hat einen genialen 17. Platz bei den Profis belegt. Er hat in den letzten Jahren viel an seiner Position auf dem Zeitfahrrad optimiert; der Erfolg bei der NDM und DM gibt ihm Recht; klasse Tjorden.




Vorbereitungen für die Deutschen Meisterschaften

21.06.2017




















Letzte Vorbereitungen mit Hanna Winkler, Svea Wenzel und Gregor Hoops für die deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren. Die DM 2017 findet am kommenden Wochenende in Chemnitz statt. Selbst werde ich auch mit nach Chemnitz reisen und mir das Geschehen ganz aus der Nähe anschauen.


Hanna ist bestens vorbereitet. Die Sitzposition passt und die Aerodynamik konnte mit Aerotune noch einmal verbessert werden. Neben den UCI-Einstellungen für das Rad, haben wir noch kleine Veränderungen für die Aerodynamik und den Komfort vorgenommen. In Verbindung mit ihrer klasse Form, bin ich auf das Ergebnis in Chemnitz gespannt. Hanna, du rockst das...


Vorbereitung mit Svea Wenzel für die Tour Transalp (RR) und das Einzelzeitfahren (TT) bei der deutschen Meisterschaft.

Sveas Zeitfahrrad haben wir UCI-Konform eingestellt. Zusätzlich haben wir noch einige Veränderungen vorgenommen, um die Aerodynamik weiter zu verbessern.

Ihr Rennrad für die Transalp haben wir deutlich überarbeitet. Sattel, Sattelstütze und Vorbau wurden getauscht. Die Sitzposition wurde so gewählt, dass sie die langen Bergetappen mit viel Kraft fahren kann, und dennoch für die flachen Etappen ausreichend aerodynamisch auf dem Rennrad sitzt.

Svea, ich wünsche dir maximalen Erfolg bei der Tour Transalp und der deutschen Meisterschaft. Kopf runter, Schultern zusammen und Druck aufs Pedal...


Gregor Hoops ist startklar. Für das EZF haben wir letzte Einstellungen an seinem Zeitfahrrad vorgenommen. Neben den UCI-Einstellung haben wir die Sattelhöhe und die Extensions noch etwas angepasst.

Die Form von Gregor ist in dieser Saison wirklich klasse. Neben diversen Siegen und Platzierungen in unterschiedlichen Rennen hat er zudem weiter an der Sitzposition und der Aerodynamik gearbeitet. Er bekommt die Kraft super aufs Pedal und der Windwiderstandswert (CdA) ist absolut im Profibereich. Bei seinen aktuellen Leistungswerten freue ich mich bereits jetzt auf die Ergebnisse beim EZF und Straßenrennen bei der DM.




Erste Aerodynamikmessungen in Kiel erfolgreich abgeschlossen

04.06.2017



Einsparungen zwischen 10 und 31W…

Weitere Videos vom Testtag findet ihr unter https://www.youtube.com/channel/UCIJS1i1X-LDePMf6V-Qsnww

Vor kurzem haben wir das Aerotune Testverfahren mit drei der erfolgreichsten Norddeutschen Zeitfahrer (Jan Oelerich, Gregor Hoops und Tjorden Delfs) auf einer Teststrecke in Kiel durchgeführt. Alle drei saßen schon ganz ordentlich auf dem Rad. Dennoch konnten wir durch anderes Material und Änderungen der Körperhaltung bei allen noch deutliche Verbesserungen der Windwiderstandswerte (CdA) erreichen.

Daten und Fakten… Wir konnten folgende Einsparungen realisieren

Jan Oelerich, Einsparung 19W bei 45km/h
verbesserte Körperhaltung, anderer Zeitfahranzug, Idealer Helm (für Jan´s Körperhaltung)

Gregor Hoops, Einsparung 31W bei 45km/h
verbesserte Körperhaltung, anderer Zeitfahranzug, Idealer Helm (für Gregor´s Körperhaltung), Laufradsatz mit angepasstem Reifendruck

Tjorden Delfs, Einsparung 10W bei 45km/h
verbesserte Körperhaltung, anderer Zeitfahranzug und Zeitfahrhandschuhe

Der Aerotune Test ist ein wirklich zuverlässiges Testverfahren für die Bewertung und Verbesserung der Aerodynamik für Radsportler und Triathleten. Wir nehmen den aeroTEST ab sofort in unser Portfolio auf, um bei unseren Sportlern neben der optimalen Sitzposition auch aerodynamisch alles herauszuholen. Wir freuen uns, dass wir bei unseren drei Sportlern an nur einem Tag zwischen 10 und 31W gefunden haben.

Unsere nächsten aeroTESTs werden wir im Juni und Juli in Kiel und Dänemark durchführen.

Besten Dank für diesen Testtag an den Geschäftsführer Sebastian Schluricke von Aerotune, Jan Oelerich, Gregor Hoops, Tjorden Delfs und Imke Oelerich.


Wir haben unser Dienstleistungsangebot erweitert

24.05.2017

Neben unseren klassischen Bikefittings für Triathleten und Radsportler haben wir individuelle Bikefittings auf Stundenbasis, Aerodynamiktests und Satteldruckmessungen mit aufgenommen. Aktuelle Infos findest Du unter  http://www.dobat-cycling.de/Bikefitting/Dienstleistungen/



Zeitfahrpositionen bei den Landesmeisterschaften

09.05.2017



Anbei findet Ihr die Zeitfahrpositionen von fünf verschiedenen Fahrern bei den Landesmeisterschaften der Nordverbände in Schwesing. Die gezeigten Fahrer gehören jeweils zu den stärksten Fahrern ihrer Klasse. Mit Svea Wenzel, Jan Oelerich und Gregor Hoops haben wir schon ordentlich an der Sitzposition gearbeitet.

Es lassen sich dennoch einige Unterschiede bei den Beinwinkeln, der aerodynamischen Position und weiterer Kleinigkeiten feststellen. Eine detaillierte Auswertung der Unterschiede folgt in den nächsten Wochen per Videoanalyse.



Ab Juni bieten wir Aerodynamiktetsts für die Straße an

08.05.2017


Neues Testverfahren zur Optimierung der Aerodynamik für Triathleten und Radsportler

Bisher wurden die aerodynamischen Werte (Cwa Werte) von Profisportlern oder ambitionierten Triathleten und Radsportlern ausschließlich auf der Radrennbahn oder im Windkanal ermittelt.
Die Firma Aerotune hat jetzt ein Testverfahren mit entsprechender Software entwickelt, wodurch ab sofort auch Aerodynamiktests auf der Straße durchgeführt werden können (www.aerotune.com/de/kaydobat/). Somit ist es jetzt für die breite Masse an Triathleten und Radsportlern möglich, ihre Aerodynamik auf professionelle Weise zu verbessern. Durch das Testverfahren kann man verschiedene Körperhaltungen und unterschiedliches Material vergleichen, und somit für sich das ideale Set Up ermitteln. Zudem kann man seine Cwa Werte mit anderen Radsportlern (auch Profis) vergleichen und erkennt somit, wie viel Potential noch vorhanden ist.

Mir wurde das Testverfahren in Dänemark vom Geschäftsführer Sebastian Schluricke vorgestellt. Zudem haben wir meine Sitzposition gleich einmal auf der Straße analysiert. Die Ergebnisse der Wiederholungsmessungen des Testverfahrens waren absolut reproduzierbar und plausibel.

Wir haben schon Voranmeldungen diverser Sportler aus Schleswig-Holstein erhalten und werden das neue Testverfahren ab Juni in unser Portfolio aufnehmen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Aerotune und sind von den neuen Möglichkeiten zur aerodynamischen Optimierung absolut begeistert.



Basisinformationen zur Aerodynamik auf dem Triathlon- und Zeitfahrrad

22.04.2017







Hier ein paar Basisinformationen zur Aerodynamik auf dem Triathlon- und Zeitfahrrad mit Jan Oelerich von DT Swiss.

Die aerodynamischen Optimierungen sind bei allen unseren Bikefittings jeweils der letzte Schritt. Zuvor gibt es eine Zielplanung, die Überprüfung der Stabilität und Flexibilität, sowie die optimale Radeinstellung, damit der Radsportler ausreichend komfortabel auf dem Rad sitzt und die Kraft möglichst gut auf das Pedal bekommt.

Wenn wir über Einsparungen in Bezug auf die Wattwerte oder die Zeit sprechen, bezieht sich das bei unseren Messungen auf jeweils 45km/h. Bei geringeren Geschwindigkeiten verringern sich die Einsparungen entsprechend. In den kommenden Wochen sollen weitere Informationen über unsere Materialtests (Auflieger, Zeitfahrhelme, Zeitfahranzüge, Laufräder...) folgen.

Zudem freuen wir uns zeitnah Aerodynamiktests auf der Straße anbieten zu können. Die Firma Aerotune hat ein entsprechendes Verfahren und die passende Software entwickelt, um zuverlässige Aerodynamikmessungen außerhalb von Radrennbahnen zu ermöglichen.



Verlosung von Radsportmaterial in Höhe von 3.200€ vom 01.12.2016 - 28.12.2016

01.12.2016

Im Rahmen der Buchveröffentlichung „Praxishandbuch Bikefitting“ verlosen wir Radsportmaterial und einen Tag auf der Radrennbahn im Wert von über 3.200€.

Durch „Liken“ dieses Beitrages und/oder unserer Dobat-Cycling Facebookseite nehmt Ihr automatisch an der Verlosung teil. Das Gewinnspiel startet am 01.12.2016 und endet am 28.12.2016 mit Auslosung der Gewinner.

https://www.facebook.com/pages/Dobat-Cycling/1612520752300186?fref=nf

Im Rahmen des Buchprojektes „Praxishandbuch Bikefitting“ haben mehrere Hersteller uns ihr High-End Material und zum Teil Ihr Know How zur Verfügung gestellt. Als weiteren großzügigen Schritt haben uns die Hersteller hochwertiges Material für diese Verlosung bereitgestellt. An dieser Stelle einen herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit und die Materialspenden/ den Tag auf der Radrennbahn; ich weiß Eure Unterstützung sehr zu schätzen.

Auf folgende Gewinne in Hohe von insgesamt über 3.200€ dürfen die Teilnehmer sich freuen:

DT Swiss

Laufradsatz DT Swiss 21 DICUT mit Schnellspannern, Bremsbelägen, Schwalbe pro one Reifen und Schwalbe Doc Blue Professional Dichtmilch im Gesamtwert von 899,85€

https://www.dtswiss.com/Laufrader/Laufrader-Strasse/RR-21-DICUT

Sonderedition Radsportbekleidung (für Frauen und Männer) im Gesamtwert von 759,40€:

2x Shorts, 3x Jersey, 2x Windweste, 3x Sportsocken, 2 Caps


Staps

Get Aero, High end Aero Fitting; ein Tag auf der Radrennbahn mit den Aerodynamikexperten vom Staps Institut  im Gesamtwert von 549€

http://staps-online.com/get-aero

 

POC

Octal Helm, DO Blade Larsson ed. Brille im Gesamtwert von 500€

http://www.pocsports.com/en/product/2136/octal

 

ISM

ISM PS 1.1 Sattel, ISM PL 1.0 Sattel im Gesamtwert von 379,90€

http://www.ismseat.com/ps-11/

 

LeXXi

Smartsuits AeroSmartBooties S, im Gesamtwert von 150€

http://www.smartaerosuits.de/shop-1/shop-ger/#


Spomedis

2x „Praxishandbuch Bikefitting“ im Gesamtwert von 35,90€

http://www.spomedis.de/bikefitting


Viel Glück



Eindrücke vom Extremsporttag in Frankfurt

26.11.2016

Der Extremsporttag in Frankfurt hat wieder wirklich Spaß gemacht. Neben vielen alten Bekannten, durfte ich einige neue interessante Persönlichkeiten kennenlernen. Diese tolle Veranstaltung lebt von den spannenden Vorträgen, den Ausstellern und nicht zuletzt durch die vielen sportbegeisterten Besucher. Die Vorträge von Kletterern, Berg-Ultratrail-Läufern, Ultradistanzschwimmern, RAAM Teilnehmern, Trainern usw. suchen in Deutschland ihresgleichen.

Der Extremsporttag ist in meinen Augen eine immer noch deutlich unterschätzte Veranstaltung. Schön zu sehen, dass jedes Jahr ein gesundes Wachstum zu verzeichnen ist.


Ablauf eines Bikefittings in Bildern

20.11.2016

Während eines Bikefittings in Hamburg, im Fotostudio des Spomedis-Verlags, haben wir die Gelegenheit genutzt um den Ablauf einer Sitzpositionsoptimierung in Bildern festzuhalten. Hier der dazugehörige Link zum Blog im Triathlon-Magazin von Frank Wechsel http://tri-mag.de/equipment/bikefitting-oder-grosse-kompromiss-140149

Im ersten Schritt werden die Ziele des Sportlers festgehalten. Jemand der bei einem 30km Zeitfahren maximal schnell unterwegs sein möchte, wird natürlich anders positioniert wie jemand, der bei einem Ironman nach dem 180km Radsplit noch einen Marathon laufen möchte. Und bei Radsportlern im Ultradistanzbereich fällt die Position noch etwas komfortabler aus.

Bevor es aufs Rad geht, kommt vorab noch eine ordentliche Begutachtung des Sportlers hinzu (Blockaden, Fehlstellungen, Asymmetrien…). Anschließend wird die Stabilität und die Flexibilität bewertet. Erst wenn der Körper und die Schuhe ausreichend begutachtet sind, geht es aufs Rad.

Nach Aufnahme der aktuellen Sitzposition sind die Sattelhöhe, die Sattelneigung und der Sattelversatz die ersten Schritte der Einstellung. Wenn die Zeit es zulässt, können zusätzlich unterschiedliche Sättel getestet werden. Erst danach werden die Überhöhung und der vordere Teil des Rades genauer begutachtet und auf den Fahrer eingestellt. Die erforderlichen Winkel zur Radeinstellung werden dynamisch während der Tretbewegung mit zwei Kameras aufgenommen und am PC vermessen.

Im letzten Teil des Bikefittings geht es um aerodynamische Optimierungen (Körperhaltung und Material). Während des Bikefittings –und besonders für den aerodynamischen Teil- kann der Radsportler sich auf dem Bildschirm vor ihm aus zwei Kameraperspektiven (von vorne und von der Seite) sehen, um einen Eindruck von seiner Position zu bekommen. Ein abschließendes Gespräch klärt dann die letzten Fragen und beendet die Sitzpositionsoptimierung.

Wir sind auch mehrfach im Jahr auf Radrennbahnen unterwegs, um Aerodynamikoptimierungen in der Praxis zu testen. Aktuell wird ein Testverfahren entwickelt, mit dem wir zukünftig auch Aerodynamiktests auf der Straße durchführen können. Hierzu wird es im Frühjahr weitere Informationen geben.



Das "Praxishandbuch Bikefitting" kann ab sofort im Onlineshop bestellt werden

24.10.2016

Zur perfekten Sitzposition auf dem Rennrad, Zeitfahrrad und Triathlonrad.

Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich jetzt eingehend mit dem Thema Sitzpositionsoptimierung.
Auch die Zusammenarbeit mit Trainern der Profis, anderen Bikefittern, Physiotherapeuten, Triathleten und Radsportlern aus fast allen Leistungsklassen haben mich in den letzten Jahren deutlich voran gebracht. Aber auch die eigenen knapp 20.000 Jahreskilometer, die recht große Anzahl an durchgeführten Bikefittings, die Langstreckenrennen, Aerodynamiktests und Referenzfahrten auf der Radrennbahn und auch auf der Straße waren eine gute Basis um sich einen Erfahrungsschatz aufzubauen.

Im Praxishandbuch Bikefitting geht es um die Optimierung der Sitzposition für Rennradfahrer, Triathleten und Zeitfahrer. Im Aerodynamikbereich des Buches wird zudem beschrieben, wie man seine Geschwindigkeit durch aerodynamische Optimierungen der Körperhaltung und des Materials bei gleicher Leistung deutlich verbessern kann.

Es wird in einer Schritt für Schritt Anleitung aufgezeigt, wie das Rad optimal auf den Körper eingestellt wird und welche Ursachen beispielsweise Knie-, Nacken-, Gesäß- und Rückenschmerzen sowie taube Hände und eingeschlafene Füße haben. Zudem werden die Bereiche Aerodynamik, Dehnen, Stabilisationsgymnastik, Faszienbehandlung und Kinesiotaping ausführlich beschrieben.

Die Auslieferung der Bücher wird ab Mitte November starten. Kostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands. Abweichende Kosten für internationalen Versand.

Buchbeschreibung:

Ob Rennradneuling, Zeitfahrer, erfahrener Ironman oder Langstreckenfahrer bei Mehrtagesevents – für sie alle gilt: Wer nicht mit seinem Rad harmoniert, schmälert Fahrspaß und Leistung. Die Anforderungen an die optimale Sitzposition sind hoch und gleichzeitig sehr individuell: Die Beweglichkeit des Fahrers, der bestmögliche Kompromiss zwischen Aerodynamik und Fahrkomfort, biomechanische Aspekte für eine optimale Kraftübertragung auf die Pedale und die rennspezifischen Herausforderungen müssen miteinander in Einklang gebracht werden. Dieser praxisorientierte Guide richtet sich an alle Sportler, die zunächst selbst ihre Sitzposition optimieren wollen, ohne den oft weiten und teuren Weg zum professionellen Bikefitter anzutreten. Kay Dobat erläutert, wie das Rad optimal auf den Körper eingestellt wird, welche Ursachen Rückenschmerzen, taube Hände und eingeschlafene Füße haben, wie man durch eine optimierte Aerodynamik in Bezug auf die Körperhaltung und das Material bei gleicher Leistung schneller unterwegs ist, und zeigt anschaulich, wie Dehnen, Stabilisationsgymnastik, Faszienbehandlung und Kinesiotaping im täglichen Training unterstützend angewendet werden können.



Bikefitting, Aerodynamiktests auf der Radrennbahn und Bikefittingseminare

18.10.2016

Bikefittingtermine ab Januar 2017

In diesem Jahr durfte ich viele Zeitfahrer, Triathleten und Rennradfahrer aus fast allen Leistungsklassen auf ihrem Rad einstellen. Bis zum Jahresende stehen noch diverse Sitzpositionsoptimierungen auf dem Plan. Für 2016 sind jetzt aber alle Termine ausgebucht. Für Januar 2017 sind noch ein paar Termine frei. Im Januar/Februar werde ich zudem auf der Radrennbahn in Büttgen wieder einige aerodynamische Optimierungen in Bezug auf die Sitzposition testen. Bei Interesse an einem Bikefitting findet Ihr detaillierte Infos zum Ablauf und den Preisen unter „Sitzpositionsoptimierung“.

 

Bikefitting in Kombination mit Aerodynamiktests auf der Radrennbahn

Ab 2017 plane ich für Interessenten Sitzpositionsoptimierungen in Kombination mit Aerodynamiktests auf der Radrennbahn. Bei einer Anzahl von jeweils mindestens 2 (maximal 4) Interessenten pro Testtag werde ich eine Radrennbahn mieten. Bisher haben wir für alle Tests die Radrennbahn in Büttgen gemietet. Am Tag vor den Bahntests findet die klassische Sitzpositionsoptimierung statt. Am Folgetag wird dann geschaut, wie die Aerodynamik verbessert werden kann um mit gleicher Leistung schneller unterwegs zu sein. Für die Bahntests wird vor Ort eine SRM Leistungskurbel in Euer Rad montiert. Die Auswertung der Bahntests findet mit professioneller Unterstützung und entsprechender Software direkt nach jeder Fahrt auf der Bahn statt. Pro Tag sind auf der Bahn meist zwischen 8 und 12 Testläufe pro Person möglich. Bei Interesse an der Kombination Bikefitting + Radrennbahn bitte ich um Kontaktaufnahme per E-Mail. Bei Interesse an der Kombination Bikefitting + Aerodynamiktests auf der Radrennbahn findet Ihr detaillierte Infos zum Ablauf und den Preisen unter „Sitzpositionsoptimierung“.

 

Bikefittingseminare

Das letzte Bikefittingseminar für dieses Jahr findet am 26.11. beim Extremsporttag in Frankfurt statt http://www.extremsport-tag.de/extremsportler-2016/kay-dobat-bikefitting-sitzpositionsoptimierung-auf-dem-renn-und-triathlonrad-3533.html

Für 2017 laufen die ersten Vorbereitungen für Bikefittingtermine mit Radsportvereinen. Grundsätzlich sind Termine für Gruppen ab mindestens 10 Personen möglich. Die Vorträge laufen für gewöhnlich 1,5-2 Stunden. Wenn es mitgebucht wird, können im Anschluss an das Seminar noch Personen auf dem Rad eingestellt werden. Ein erster Versuch dazu bei der RSG in Nortorf verlief sehr gut. Wir haben nach dem Bikefittingseminar in Nortorf 7 Personen im Schnelldurchlauf auf dem Rad vermessen. Danach gab es für jeden Teilnehmer eine kurze Analyse seiner aktuellen Sitzposition. Allerdings muss ich dazu anmerken, dass dieser Schnelldurchlauf natürlich ein 3 bis 5 stündiges Bikefitting (pro Person) nicht ersetzen kann, sondern lediglich eine Richtung vorgeben soll. Bei Interesse an einem Bikefittingseminar würde ich Euch bitten mich per E-Mail anzuschreiben. Bei Interesse an einem Bikefittingseminar findet Ihr detaillierte Infos zum Ablauf und den Preisen unter „Sitzpositionsoptimierung“.

 


Bikefittingseminare und Sitzpositionsoptimierungen

08.09.2016

Die ersten Bikefittingworkshops sind gut verlaufen. Für die Triathleten und Zeitfahrer sind besonders die Informationen zum Thema Aerodynamik interessant. Beim Thema Aerodynamik wird aufgezeigt, welche Potentiale durch eine optimierte Körperhaltung und durch geeignetes Material zu heben sind. Wer im Bereich der Aerodynamik auf seine Kopfhaltung, die Schultern, Hände usw achtet, kann bei gleichbleibender Leistung merklich an Geschwindigkeit zulegen. Die Basis hierfür ist allerdings eine ordentliche Radeinstellung. Eine zu überhöhte Sitzposition wirkt sich in vielen Fällen zwar positiv auf die frontale Windangriffsfläche aus, birgt aber bei vielen Fahrern das Problem, dass sie nicht ihre volle Leistung auf das Pedal bringen können. Auch im Bereich des Materials kann man sich Geschwindigkeit erkaufen. Ein Aerohelm, der speziell für die Sitzposition des Fahrers ausgesucht wird, Hochprofilfelgen, Zeitfahranzüge usw. eröffnen große Potentiale.

Für die meisten Breitensportler im Rennradbereich geht es in erster Linie darum, eine problemlose und schmerzfreie Position auf dem Rad zu finden. Viele Radsportler haben mit Gesäß- Knie- und Schulterproblemen zu kämpfen. Durch die Basiseinstellungen der Sattelhöhe, des Sattelversatzes und der Überhöhung können die meisten Probleme verringert oder sogar ganz abgestellt werden.



Die Vorbereitungsrennen liefen gut; noch zwei Tage bis zu den 24h von Nortorf

14.07.2016

-Bei den Landesmeisterschaften im Kriterium SENII in Flintbek lief alles nach Plan; Platz 3. Für die Athleticos haben wir noch 3 weitere Platzierungen bei den SENII und SENIII eingefahren -klasse Teamleistung.
Auch das Einzelzeitfahren in Schwesing lief trotz recht viel Wind wirklich gut gestern Abend. Das Ergebnis ist Platz 3 mit 43,3km/h bei nur 279W über 35km. Das neue BMC TM01 mit ZIPP 808, Garmin Vectoren und Dura Ace Di2 ist eine nette Unterstützung. Die nächste Optimierung ist ein Zeitfahranzug von Aerosmartsuits.

-Die letzten Vorbereitungen für die 24h von Nortorf laufen. Das schwierigste wird sicherlich die Gruppen ziehen zu lassen. Für die 24h von Nortorf habe ich mir vorgenommen komplett ohne Windschatten zu fahren. Damit wird zwar keine ordentliche Platzierung herausspringen, aber es ist eine gute Vorbereitung für die nächsten längeren Rennen. Als Support werden meine Frau und Manfred Wollschläger vor Ort sein.

-Obwohl der Fokus im Training eindeutig auf der Langstrecke liegt, laufen die Zeitfahren und kurzen Rennen in diesem Jahr auch recht gut.
13.07 3.Platz Einzelzeitfahren Schwesing
10.07 3.Platz Landesmeisterschaften Kriterium SENII Flintbek
29.06 1.Platz Mannschaftszeitfahren Schwesing
26.06 2 Sprintprämien, Rundstreckenrennen Kiel Mettenhof
25.05 2.Platz Einzelzeitfahren Schwesing
21.05 5.Platz Kriterium SENII Flintbek
11.05 6.Platz Bergzeitfahren Langballig
23.04 8.Platz Kriterium SENII Flintbek



Die 24h von Nortorf am 16.07; dieses Jahr kein Angriff auf eine Platzierung?

29.06.2016

Die Beine fühlen sich aktuell ganz gut an. Selbst bei den kurzen Lizenzrennen konnten ich in diesem Jahr schon ein paar Sprint- und Prämienwertungen einfahren. Die kurzen Rennen sind klasse um wieder etwas Dampf in die Beine zu bekommen. Ansonsten steht hauptsächlich Langstreckentraining auf dem Plan. In die Sitzposition habe ich in den letzten 5 Monaten auch viel Energie gesteckt. Das Ergebnis ist eine recht gemütliche Position, mit der ich flott fahren kann. Das Einzelzeitfahren in Schwesing mit 80 Startern konnte ich in der optimierten Position mit 43,6km/h bei moderaten 281W auf dem 2 Platz beenden; an dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an Alexander Bauer von Aerosmartsuits, der mich bei der Sitzpositionsoptimierung auf der Radrennbahn in Büttgen und dem Buchprojekt super unterstützt hat; Alexx ist echt ein Profi, und seine Zeitfahranzüge sind derzeit wohl die schnellsten auf dem Markt. Vor Nortorf stehen jetzt noch ein paar lange Einheiten und 3 kurze Rennen an (1x MFZ, 1x Kriterium und 1x EZF).

Nachdem ich das 24h Rennen (RAAM Quali beim Bianchi Melfar24) in Dänemark wegen einer Erkältung absagen musste, habe ich mich für die 24h von Nortorf als nächsten Wettkampf entschieden. Es ist meine 6. Teilnahme in Nortorf; 5x als Einzelstarter (danke an Bernd Schmidt für die kurzfristige Zusage für den Startplatz). Allerdings werde ich in diesem Jahr nicht um eine Platzierung kämpfen. Für die nächsten geplanten längeren Rennen ist es für mich eine gute Vorbereitung, wenn ich die 24h in Nortorf komplett ohne Windschatten fahre. Ich werde in Nortorf also die Gruppen ziehen lassen und ohne Windschatten mein eigenes Tempo fahren. Bei solchen Entscheidungen ist Wolfgang Kulow immer ein klasse Gesprächspartner und Mentor für mich. Wenn alles so läuft wie geplant, sollen nach den 24h mindestens 644km auf dem Tacho stehen.

Aktuell sind wir noch auf der Suche nach einer Unterstützung im Betreuerteam für den 16/17.07. Die 24h starten am Samstagvormittag um 10Uhr und enden am Sonntagvormittag um 10Uhr. Wenn jemand Lust hat ein paar Stunden zu unterstützen, freuen wir uns über eine Rückmeldung.



Anhalten und Kopf runter… Absage für das Melfar24

02.06.2016

 

Nach der gestrigen kurzen Probefahrt haben sich die Erkältungssymptome wieder verstärkt. Selbst im topfitten Zustand sind die 24h Rennen eine echte Herausforderung für mich. Somit macht die Teilnahme am Melfar24 an diesem Wochenende keinen Sinn.

7 Monate Vorbereitung ohne den abschließenden Hauptwettkampf sind schon deprimierend… Aber wie ein guter Freund mir gestern gesagt hat: ohne Tief kein Hoch.

Das Jahr ist noch lang und ich werde mal schauen, welches Langstreckenrennen als Alternative in den Plan passt…



Steht das Melfar24 Radrennen am kommenden Samstag auf der Kippe?

30.05.2016

Die Vorbereitungen für Melfar24 sind jetzt abgeschlossen. Leider habe ich mich am letzten Wochenende noch erkältet. Die letzten drei Tage lag ich flach. Heute habe ich die erste kleine Runde gedreht. Das Ergebnis war so mittelprächtig. Bin ein paar kurze Intervalle etwas oberhalb der Schwelle gefahren. Der Kreislauf muss vermutlich erstmal wieder in Gange kommen.

Materialmäßig habe ich noch einiges umgestellt. Die größte Veränderung gibt es allerdings bei der Sitzposition. Auch mein Ernährungskonzept stelle ich für Dänemark deutlich um.

http://m.fotos.rennrad-news.de/p/418731

Die letzten Vorbereitungsrennen waren ganz gut um etwas Musik in die Beine zu bekommen. Bei den Lizenzrennen in Flintbek war ein 8. Platz beim Rundstreckenrennen und ein 5. Platz beim Kriterium drin. Zudem konnte ich in Schwesing mein bisher bestes Ergebnis beim Einzelzeitfahren erzielen (Platz 2 von 81). Dabei war die Platzierung für mich eigentlich nicht so wichtig. Da ich die letzten Monate viel an meiner Sitzposition gearbeitet hatte, war ich mehr auf die Geschwindigkeit gespannt. Durch die optimierte Sitzposition konnte ich meine Geschwindigkeit bei gleichen Leistungswerten im Gegensatz zu den Vorjahren deutlich steigern. Mit 281W Durchschnittsleistung war eine Geschwindigkeit von 43,6km/h drin.

https://www.strava.com/activities/587973697

Wenn der Körper sich bis Samstag ausreichend stabilisiert, werde ich die RAAM Quali (644km innerhalb von 24h ohne Windschattenfahren) in Dänemark angehen.

  



Das 24h Rennen in DK (Bianchi Melfar24) kann kommen

16.05.2016

Das Trainingscamp auf Mallorca lief gut. Wir konnten viele lange Ausfahrten absolvieren und einige Höhenmeter sammeln. Das Mallorca312 Rennen war eine heftige Regenschlacht. Die Straßen waren teilweise sehr rutschig und die Temperaturen in den Bergen lagen sehr tief. Da wir am Vortag schon eine knackige Ausfahrt mit über 6h absolviert hatten und wegen der schlechten Wetterbedingungen am Renntag, entschloss ich mich aus den Mallorca 312 nur Mallorca165 zu machen. Insgesamt ein rundes Trainingscamp mit guten Reizen für den Langstreckenbereich.

Die letzten Planungen für das 24h Rennen in DK sind fast abgeschlossen. Das Ziel ist die RAAM Qualifikation (644km innerhalb der 24h, ohne Windschatten). Insgesamt werden wir mit 5 Personen starten. Davon werden 2 versuchen die RAAM Qualifikation zu bekommen, eine weitere Person startet als Einzelfahrer (Windschattenfahren erlaubt) und 2 starten als Team. Bisher stehen alle Lampen auf grün.



Im Winter werden die Gewinner gemacht?

23.01.2016

In dieser Saison kommt deutlich mehr Intervalltraining in den Trainingsplan als bisher; auch Lauftraining und Stabiübungen gehören fest dazu. Die neue Saison startete bereits Ende September 2015 auf Teneriffa. Im ersten Trainingscamp wurden mehrere lange Einheiten in der Grundlage gefahren. Seit November stehen mehrmals pro Woche Intervalle an. Auch das Indoortraining auf dem Spinningbike läuft besser als in den Vorjahren.

Die Anmeldung für die RAAM Quali im Melfar24 Rennen ist raus. Die RAAM Qualifikation ist das erste große Ziel für 2016; hierfür müssen 644km mit etwa 4.000 Höhenmetern innerhalb von 24 Stunden abgespult werden. Windschattenfahren ist nicht erlaubt. Das Rennen findet am ersten Juniwochenende in Dänemark statt. 2015 musste ich das Melfar24 Rennen bereits nach 14 Stunden wegen Problemen vorzeitig abbrechen.

Vor Dänemark stehen noch eine Sitzpositionsoptimierung für das Rennrad und das Zeitfahrrad auf der Radrennbahn in Büttgen, ein paar kurze Lizenzrennen in Norddeutschland und das Mallorca 312 Rennen (312km einmal um die Insel) während des Trainingscamps ab Ende April auf dem Plan.



Ostseeman (Ironmanstaffel) in Glücksburg bei bestem Wetter

02.08.2015


Da ich mich knapp 2 Wochen nach den 24h von Nortorf wieder recht gut fühlte, startete ich beim Ostseeman in Glücksburg in einer Staffel. Der Startplatz wurde von dem Sportbekleidungshersteller Newline http://www.newlinesport.com/ gesponsert. Das Wetter war klasse und für die knapp 180km und gut 1.100 Höhenmeter benötigte ich 4h 55´. Nach den ersten 90Km zeigte sich zwar recht deutlich, dass die 24h von Nortorf noch nicht verdaut waren, aber durchkommen war Pflicht. Ohne Windschattenfahren und bei 23°C mit knackiger Sonne können auch 180Km eine ordentliche Qual sein.

Mit vielen Freunden und Bekannten an und auf der Strecke hat es aber wieder riesig Spaß gemacht. Der Ostseeman war auch in diesem Jahr eine gut organisierte Veranstaltung mit einer tollen Atmosphäre.

Als nächstes stehen die 155Km bei den Cyclassics (23.08.2015) in Hamburg auf dem Plan. Startplätze werden von der Firma Endura http://www.endurasport.com/ gesponsert.

Als Jahresabschluss dienen der Ötztaler Radmarathon (30.08.2015) und vermutlich noch das Zeitfahren von Hamburg nach Berlin (Anfang Oktober).




Die 24h von Nortorf waren ein willkommener Lichtblick; 672km, 2.200hm...

21.07.2015


Die 24h von Nortorf lagen nur 6 Wochen hinter dem 24h Rennen in Dänemark (Melfar24). Da Dänemark so gar nicht nach meinen Vorstellungen verlief, wollte ich in Nortorf noch einmal einen versuch starten.

Mein Ernährungskonzept aus gut 70% Flüssignahrung ging wie auch schon in Dänemark (Melfar24) und bei den 24h vom Nürburgring (Rad am Ring) wieder nicht auf. Deshalb musste ich in Nortorf bereits nach 7 Stunden mit übersäuertem Magen das Konzept über den Haufen werfen. Die nächsten 3 Stunden ließ der Magen nur Wasser zu. Das Ergebnis war ein kräftiger Energieverlust, der sich besonders auf dem Tacho zeigte. Nach etwa 10 Stunden päppelte meine Frau mich mit Brühe wieder auf.

Die ersten 600 Kilometer ging es mir auf dem Rennrad nicht sonderlich gut. Besonders der Magen wehrte sich gegen jedwede Energienahrung. Nach etwa 20h im Sattel hatte sich der Magen aber einigermaßen beruhigt. Ab diesem Zeitraum waren lediglich noch die üblichen Verdächtigen wie ein schmerzendes Gesäß und dicke Knie meine unliebsamen Begleiter.

Durch den Energieverlust in der Mitte der 24 Stunden, verlor ich die schnelleren Gruppen. So musste ich gut 300 Kilometer alleine gegen den Wind fahren. Tagsüber lagen die Temperaturen bei 20°C. Nachts wurde es mit 7°C recht kalt; das kostete zusätzlich einige Körner. Der Wind war tagsüber recht knackig, ließ aber wie gewohnt mit Sonnenuntergang nach.

-Bei jedem 24 Stunden Rennen finde ich den Sonnenaufgang absolut beeindruckend. Wenn Du Dich über Stunden durch die Nacht gequält hast, ist ein Sonnenaufgang bei wolkenlosem Himmel echt der Hammer.

Am Ende sind 672 Kilometer mit einem Schnitt von 30 Km/h herausgekommen. Mit dem 4. Platz (Altersklasse Platz 2) war ich nach allen Rückschlägen dann doch recht zufrieden.

Alles in allem ein schönes Event.




Melfar24 lief nicht wie geplant

24.06.2015


Die 24h in Dänemark verliefen nicht wie geplant. Beim Start der RAAM-Fahrer (Einzelfahrer ohne Windschatten) ging es gleich zur Sache. Das Anfangstempo vieler Fahrer war erschreckend hoch. Nach der ersten Runde (55km) lag ich etwa auf Platz 20 von 46 RAAM-Fahrern. Insgesamt waren etwas über 300 Fahrer am Start. Der Wind war ziemlich heftig und hielt die ersten 10h an, sodass der Geschwindigkeitsdurchschnitt mit nur knapp über 30km/h recht tief lag.

Vom Start ab bin ich stur nach meinen Wattwerten gefahren und hab mich nicht um Platzierungen gekümmert. Nach den ersten Stunden konnte ich einen nach dem anderen überholen. Nach 12h kam die Meldung meiner Frau, dass ich laut Ergebnisliste auf Platz 1 liege. Die schnelleren Fahrer waren offensichtlich etwas flott gestartet und dann zur Hälfte des Rennens hin etwas eingebrochen. Der Plan war mein Tempo bzw. die Leistungswerte über die 24h beizubehalten. Auch die Ernährung lief exakt wie geplant. Nach 14h kam es dann zu körperlichen Problemen, die ich bisher auf dem Rad so nicht kannte. 3h später nach knapp 500km musste ich das Rennen dann aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Mit nur 17h Fahrzeit ist immerhin noch der 17. Platz herausgekommen.

Die ersten 14h des Rennens liefen wirklich ausgezeichnet. So wohl hatte ich mich bei einem Langstreckenrennen noch nie gefühlt; keine Gesäß-, Knie oder Nackenprobleme. Es war außer der für mich recht neuen Einschränkung ein klasse Rennen.

Das geplante Race Across Germany habe ich in diesem Zusammenhang abgesagt. Vorerst gilt es die gesundheitlichen Einschränkungen genau zu analysieren.

 


Facebookseite aktiv


18.01.2015

Heute ist die neue Facebookseite online gegangen. Während der Rennen werden die Neuigkeiten vorwiegend auf der Facebookseite gepostet. Eine Verlinkung zur Homepage wird es aber parallel geben.    




https://www.facebook.com/pages/Dobat-Cycling/1612520752300186?ref=bookmarks